Ann Schomburg





DEUTSCH

Ich weise in meiner Arbeit auf die ausbeuterische Arbeits- und Beziehungsmodelle im Traditionssystem Kunst hin, das vor allem  die mentale Armut als moralisches Problem des Künstlerelends als offensichtlich zeigt. In diesem Zusammenhang steht auch unsere Ökonomie der Emotionen. Konsumistische Umgangsformen weiten sich auf Körperbilder, Kommunikationsweisen und Beziehungsmodelle bestimmen nicht nur den Kunstwert, sondern auch unsere künstlerische Existenzweise.
In meinen neueren Projekten stelle ich Bezüge zwischen einer auf das Begehren abzielenden Datingökonomie und denHandlungs und Entscheidungsmechanismen des Kunstmarktes her welche dort gern verdrängt und negiert werden.  
Performance: Ich stelle meine Sichtweise mit  einer Frau aus dem BDSM- Netz per Skypecall da. Wir zeigen das der  wahre Gefahr der Moment ist  wo man sich selber nicht mehr in Frage stellt und versucht sich über andere zu erhöhen und sei es über die Menschen mit faschistoiden Gedankengut. Populismus und Vorurteile durchziehen sie Gesellschaft.
Vortrag: beschäftigt sich mit der Individuellen Sichtweise auf die erstärkte Rechte und den eigenen Klischees und Vorurteilen, die man unbemerkt und bemerkt in sich trägt, bzw. wo wir anfangen rechtspopulistisch.

ENGLISH

In my work, I point out the exploitative models of work and relationships in the tradition system of art, which above all shows mental poverty as a moral problem of the artist’s misery as obvious. In this context also stands our economy of emotions. Consumerist manners expand to body images, modes of communication and relationship models determine not only the art value, but also our artistic way of existence.
In my recent projects, I make connections between a desire-based dating economy and the action and decision-making mechanisms of the art market - which are often repressed and negated there.
Performance: I bring in my point of view -with a woman from the BDSM network by Skypecall. We show that the real danger is the moment when one no longer questions oneself and tries to  increase oneself over others and be it over the people with fascistic ideas. Populism and prejudice permeate society.
Lecture: deals with the individual view of the strengthened rights and the own stereo types and prejudices, which one carries unnoticed and noticed in itself, or where we start to argue right-wing populist.